Klima verträglich mobil 60+

Sicher mit dem Auto unterwegs

ältere Frau am Steuer eines Autos
Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksichtnahme haben im Straßenverkehr oberste Priorität. Das sagt schon Paragraph 1 der Straßenverkehrsordnung.

Rücksicht nehmen: Achten Sie als Autofahrer besonders auf Fußgänger und Radfahrer, die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Seien Sie besonders vorsichtig beim Rechtsabbiegen, da Radfahrer und Fußgänger im »toten Winkel« Ihres Seitenspiegels nicht erkennbar sind. Parken Sie nicht auf Radwegen, auch nicht kurz. Halten Sie beim Überholen von Radfahrern den Mindestabstand von 1,5 Metern ein. An Zebrastreifen haben Fußgänger Vorrang. Das bedeutet, als Autofahrer müssen Sie anhalten, wenn Fußgänger diesen Überweg benutzen wollen. Beachten Sie die Vorrangregeln beim Abbiegen. So gilt bei Kreuzungen und Einmündungen ohne Ampel: Fußgänger und Radfahrer, die eine Straße überqueren wollen, haben stets Vorrang gegenüber einem Auto, das in diese Straße einbiegen will.

informiert bleiben: Die Regelungen der Straßenverkehrsordnung (StVO) ändern sich etwa alle fünf bis zehn Jahre und werden aktuellen Entwicklungen angepasst. Halten Sie sich auf dem neuesten Stand.

verkehrssicheres Auto: Lassen Sie Ihr Fahrzeug turnusmäßig in der Kfz-Werkstatt inspizieren. Aber überprüfen Sie auch selbst regelmäßig den Zustand Ihres Fahrzeuges. Ganz wichtig ist, dass Bremsen und Beleuchtung problemlos funktionieren. Prüfen Sie den Ölstand. Kontrollieren Sie regelmäßig die Kühl- und Scheibenwischerflüssigkeit, füllen Sie bei Bedarf nach. Achten Sie auf ausreichend Reifendruck und -profil. Autoexperten raten dazu, die Reifen zu wechseln, wenn sie weniger als vier Millimeter Profiltiefe aufweisen. Ziehen Sie rechtzeitig Winterreifen auf (Faustregel: O bis O – von Oktober bis Ostern) oder nutzen Sie Ganzjahresreifen. Vergessen Sie nicht, in der kalten Jahreszeit dem Scheibenwaschwasser Frostschutzmittel beizufügen.

den Durchblick behalten: Mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft nach. Lassen Sie daher regelmäßig Ihre Sehkraft von Ihrem Augenarzt oder Optiker überprüfen, selbst wenn Sie (noch) keine Brille benötigen.

hinhören: Bei vielen Menschen lässt das Gehör im Alter nach. Viele Fachgeschäfte für Hörgeräte bieten kostenlose Hörtests an. Nehmen Sie diese Angebote wahr. Wenn Sie ein Hörgerät benötigen, nutzen Sie dieses. Moderne Varianten haben nichts mehr mit den klobigen Geräten von früher gemein. Sie sind klein, leistungsstark und meist kaum zu bemerken.

Medikamente: Einige Medikamente verringern die Fahrtüchtigkeit. Erkundigen Sie sich unbedingt bei Ihrem Arzt oder Apotheker, ob das für Medikamente gilt, die Sie einnehmen müssen. Lesen Sie aufmerksam die Packungsbeilage.

Stress ade: Planen Sie Ihre Fahrtzeit großzügig – vor allem auf längeren Strecken oder bei wichtigen Terminen. So verläuft die Fahrt ohne Hektik. Meiden Sie nach Möglichkeit den stressigen Berufsverkehr in den Morgen- und Abendstunden.

Pausen einlegen: Wenn Sie länger mit dem Auto unterwegs sind, planen Sie auf jeden Fall längere Pausen an Raststätten ein. Fahren Sie nicht selbst, wenn Sie sich unkonzentriert, müde oder schwach fühlen.

leiten lassen: Mit einem Navigationssystem können Sie sich auch in fremden Orten einfach an Ihr Ziel leiten lassen. Sie müssen nicht ständig in den Straßenatlas schauen und können sich besser auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren. Vertrauen Sie der Technik aber nicht blind. Sie ist ein gutes Hilfsmittel, kann aber fehlerhaft arbeiten.  Achten Sie weiterhin auf Verkehrszeichen, Wegweiser und andere Verkehrsteilnehmer.

Tipp: Bei Fragen zum Auto und vielen anderen Themen rund um klimaverträgliche Mobilität können Sie sich gern an einen Regionalkoordinator in Ihrer Nähe wenden (Kontaktdaten in der Spalte rechts). Oder Sie fragen bei der VCD-Verkehrsberatung nach: per Telefon unter (030) 28 03 51-27 oder per E-Mail an verkehrsberatung(at)vcd.org.

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